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Februar
22.02.1977
Ministerpräsident
Ernst Albrecht gibt bekannt: "Gorleben wird Standort des Endlagers
für hochradioaktiven Atommüll". Für Gorleben sprächen der Strahlenschutz
und strukturpolitische Gründe im damals dünnbesiedelten wirtschaftlich
schwachen "Zonenrandgebiet". Aus geologischen Gesichtspunkten ist
Gorleben nicht der am besten geeignete Standort. Die vom Staat zuerst
mit der Eignungsuntersuchung des Salzstocks beauftragten Wissenschaftler
kommen zu damals überraschenden Aussagen: Professor Duphorn stuft
den Salzstock als weniger geeignet und Professor Grimmel als ungeeignet
ein.
18.02.1982
Die deutsche
Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK) beantragt
bei der Regierung der Oberpfalz in Regensburg ein Raumordnungsverfahren
für die Festlegung eines Standortes für eine Plutoniumfabrik („WAA“).
Nach aussen werden drei mögliche Orte (Steinberg, Teublitz, Wackersdorf)
angegeben, aber man hat sich längst für Wackersdorf entschieden.
17.02.2005
In der britischen
Plutoniumfabrik („WAA“) wird Inventur gemacht. 29,6 Kilogramm Plutonium
fehlen. (Schon das Einatmen von einem Millionstel Gramm führt mit
grosser Wahrscheinlichkeit zum tödlichen Lungenkrebs). Man kann
nicht sicher sagen, ob das Plutonium irgendwo in der Anlage steckt
oder die Mengen falsch erfasst wurden oder aber Plutonium "abgezweigt"
wurde. Dies wäre dann einer der gefährlichsten Diebstähle der Menschheitsgeschichte.
16.02.1985
40.000 Menschen
demonstrieren in der Oberpfalz gegen den Bau einer Plutoniumfabrik
(„WAA“).
13.02.1962
Erster französischer
Atombombenversuch in der algerischen Wüste.
04.02.1985
Die Deutsche
Gesellschaft zur Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen (DWK) gibt
bekannt, daß sie jetzt eine „WAA“ in Wackersdorf in der bayerischen
Oberpfalz bauen möchte.
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