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AKW Gundremmingen
Gegen das Zwischenlager Gundremmingen
     

Aktuell

Wir dokumentieren in unseren Kalenderblättern eine Reihe von atomrelevanten Ereignissen und Unfällen, die uns nachdenklich stimmen. Für Ergänzungen oder Hinweise auf Fehler im Text sind wir dankbar - Bitte dafür ein Mail an: vorstand(add)atommuell-lager.de oder Telefon 0821-541936 - oder geben Sie uns dafür ein Feedback - Danke


Juli

29.07.1996

Letzte chinesische Atombombe wird getestet. Insgesamt testete China 45 AtomSprengsätze, davon 23 oberirdisch.


29.07.1973

Schwere Explosion in der Windscale Plutoniumfabrik ("Wiederaufarbeitungsanlage") in Großbritannien, bei der ein großer Teil der Anlage kontaminiert wird. Seitdem liegt dieser Teil der Aufarbeitungsanlage still. "Windscale" ist zum Synonym für "Katastrophe" geworden und wird anschließend zunehmend durch den Namen "Sellafield" ersetzt.


26.07.1956

Der im Oktober 1955 zum Minister für Atomfragen ernannte CSU-Politiker Franz-Josef Strauß präsentiert erstmals Grundzüge für ein Programm zur Entwicklung der Atomenergie in Deutschland.


26./27.7.1986

100.000 Besucher kommen zum Anti-WAAhnsinns-Festival in die Oberpfalz. Alles was in der deutschen Rock- und Pop-Szene einen Namen hat, macht mit. Die Polizei beteiligt sich mit 70.000 Personenkontrollen.


20.07.1976

Beginn der Bauarbeiten im bayerisch-schwäbischen Gundremmingen zur Errichtung der Blöcke B u. C. Diese beiden Siedewasserreaktoren zusammen werden Deutschlands größtes Akw.


16.07.1976

Die erste und entscheidende Teilerrichtungsgenehmigung für den Bau zweier neuer Reaktorblöcke in Gundremmingen, die zusammen Deutschlands größtes AKW werden sollen, wird erteilt.


16.07.1964

Bauantrag für das Akw Obrigheim


16.07.1945

Allererste Atombombenexplosion "Trinity" in White Sands (New Mexico, USA). Es war eine Plutoniumbombe (PU239), da deren Zündung komplizierter ist als der einer Uranbombe (U235). Der beteiligte Physiker Hans Bethe, der 1933 hatte aus Deutschland fliehen müssen und sozusagen der Cheftheoretiker des Projektes war, hielt es für denkbar, daß diese Atomexplosion die Atmosphäre in Brand setzen könne. www.atomwaffena-z.info/geschichte/gesch_atom_trinity.html

Millionen Krebstote durch Atomtests. Seitdem haben die fünf Atomwaffenstaa-ten USA, UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China 2.045 Atomwaffentests in der Atmosphäre und unterirdisch durchgeführt. Das bedeutet: Bis 1998 gab es alle anderthalb Wochen einen Test. Zusätzlich führten Indien und Pakistan zwölf Tests durch. Der weltweite Anstieg von Krebserkrankungen ist auf den radioakti-ven Fallout der Atombombentests der Jahre 1957 bis 1963 zurückzuführen. Quelle: http://www.ippnw.de/index.php?/s,1/


13.07.1962

Die Kernkraftwerk RWE-Bayernwerk GmbH (KRB) stellt "auf Drängen der Bundesregierung" (so heißt es in der Chronik der RWE) den Bauantrag für das erste deutsche Großkernkraftwerk, den Block A in Gundremmingen.


07.07.1987

Artikel in der Augsburger Allgemeinen (kvd) "Kernkraft soll zu 100 Prozent die Energieversorgung sichern" >"Kernenergie - notwendig oder überflüssig", unter dieser Überschrift stand ein Vortrag von Diplom-Ingenieur Franz Karl Drobek, Vorstandsmitglied der Lech-Elektrizitätswerke, den der Wirtschaftsbeirat der U-nion veranstaltet hatte. … "Unsere Aufgabe ist es, die Jugend eben von dieser Sicherheit der Kernkraftwerke in der Bundesrepublik zu überzeugen. "Dazu müssen wir in die Schulen und Betriebe gehen", so Drobek.

Momentan werden 63 Prozent des Strombedarfes in Bayern von Kernkraftwerken gedeckt, in der gesamten Bundesrepublik sind es rund 35 Prozent. "Dies kann jedoch nur als Ausgangsbasis dienen. Erstrebenswert ist eine 100 prozentige Energieversorgung mit Kernenergie. Ebenso Kernkraftwerke in Stadtnähe, die jede einzelne Stadt nach Bedarf beliefern", erklärte er seine Zukunftsvorstellung.


01.07.1968

Die drei Atommächte USA, UdSSR und Großbritannien unterzeichnen den Atomwaffensperrvertrag. Später kommen Frankreich und China und weitere 187 Staaten dazu. Die fünf Atommächte verpflichten sich, die Weiterverbreitung der Atomtechnik zu verhindern - und ihre eigenen Atomwaffenarsenale abzubauen. Beide Ziele wurden nicht verwirklicht. Im März 2006 gibt es weltweit geschätzt 27.000 nukleare Sprengköpfe. Und die Zahl der Atomwaffenländer wuchs: Israel, Pakistan, Indien kamen hinzu.


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