Castor-Installation
im Landkreis Dillingen
Zeichen
zur Umkehr
Mitglieder des
FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare
Energiepolitik e.V., der Holzheimer Gemeinderat Toni Semet und Josef
Burgkart vom Holzheimer Bund Naturschutz haben ein Zeichen gesetzt.
Eine Castor-Installation in Fultenbach mahnt: -- Wenn ein Terroranschlag
auf Deutschlands größtes AKW oder auf einen Castor im Gundremminger
Zwischenlager sein verbrecherisches Ziel erreichte, könnte der Landkreis
Dillingen für ewige Zeiten unbewohnbar werden. Wer dennoch, wie zum
Beispiel Landtagsabgeordneter Georg Winter Laufzeitverlängerungen
fordert, obwohl in den 42 Jahren des Gundremminger AKW-Betriebs noch
kein Kilo Kernbrennstoff entsorgt wurde, begeht ein Verbrechen an
unseren Nachkommen. Es ist überfällig, daß Atomindustrie und Atompolitiker
dem Volk eingestehen, dass kein Endlager für die tödlich strahlenden
Brennelemente in Sicht ist.
-- Wer, wie Georg
Winter, zustimmt, dass nach der Landtagswahl auch noch die Leistung
und die radioaktiven Emissionen des AKW Gundremmingen vergrößert werden,
nimmt billigend in Kauf, dass die Zahl der Krebskranken bei uns weiter
steigt.
In anderen Landkreisen
Deutschlands ziehen die PolitikerInnen aller Parteien an einem Strang,
um die Atomenergie und die Klimaschädigung zu überwinden. Kehre um,
Georg Winter! Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will Gesundheits-
und Umweltschutz durch Umstieg auf Energieeffizienz und Erneuerbare
Energien.