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Medienerklärung
des Verein FORUM vom 14.11.08
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Umweltschützer
laden zur Tagung „Atomkraftwerke und die Folgen“ und kritisieren die
Falschinformationen des AKW Gundremmingen
Wir süddeutschen
Umweltschützer wollen die Ergebnisse der Kinderkrebsstudie auf einer
Fachtagung in Augsburg diskutieren. Wie viele Kinder sind betroffen?
Und wie macht die unsichtbare radioaktive Strahlung krank? Wird die
Strahlung der Kernkraftwerke überhaupt zuverlässig gemessen?
Darüber werden
referieren der Ulmer Arzt Reinhold Thiel, der Münchner Arzt und Strahlenbiologe
Professor Dr. Edmund Lengfelder und der Berliner Physiker Wolfgang
Neumann. Im zweiten Teil wird sich die Tagung mit den wachsenden Risiken
der älter werdenden Atomkraftwerke befassen.
Samstag,
22. November 08 10:30 – 18:30 Uhr
Augsburg,
Tagungshaus im Annahof 4,
mitten in der Stadt, 5 Min. v. Hbf
Anmeldungen
an: vorstand@atommuell-lager.de oder über 0821 -541936.
Wie steht es
um die Sicherheit und Qualität im Gundremminger Block C?
Fünf Wochen sollte
die große Revision des Blocks C dauern. Daraus wurden über sechs Wochen.
Der Absturz einer 1,7 Tonnen schweren Platte aus 5 Meter Höhe durch
das Versagen eines Krans sowie Korrosion an mehreren Flanschen wurden
offiziell eingeräumt. Aber ansonsten wurden keine Angaben gemacht, warum
die Revision länger gedauert hat. Insbesondere wurden keine Sachverständigenberichte
über den Zustand der alten Atomanlage veröffentlicht. Der Sprecher des
AKW behauptet sogar, die Anlage sei modern. Weiß er denn nicht, dass
die Anlage schon abgeschrieben ist? Weiß er denn nicht, dass auch das
AKW Gundremmingen keine risikogerechte Haftpflichtversicherung hat,
weil infolge der fast unüberschaubaren Risiken hierfür die Prämie sehr
teuer ist? Wir Bürger Schwabens sind im Fall eines Falles extrem bedroht.
Wir haben ein Recht, unabhängige Berichte über den Zustand dieser alten
Siedewasserreaktoren in Gundremmingen zu erhalten!
Raimund
Kamm - Vorstand