ZDF berichtet
über geheim gehaltene Studie der staatlichen ILK (Augsburg):
Bei 14 von
17 deutschen Atomkraftwerken droht nach einem gezielten Flugzeugabsturz
eine katastrophale Freisetzung radioaktiver Stoffe
In der dem
ZDF vorliegenden Ministerempfehlung auf Grund eines geheim gehaltenen
Gutachtens der Internationalen Länder Kommission Kerntechnik (ILK)
heißt es: "Bei allen anderen Kernkraftwerken ist bei einem Aufprall
auf das Reaktorgebäude mit schweren bis katastrophalen Freisetzungen
radioaktiver Stoffe zu rechnen."
Die von den drei
Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Hessen gegründete ILK
(Geschäftsstelle in Augsburg) ist im November 2002 zu dem Schluss
gekommen, dass nur die drei neusten deutschen AKW Neckarwestheim2,
Emsland (auch Lingen 2 genannt) und Isar 2 (auch Ohu 2 genannt) mit
ausreichend dicken Betonwänden gebaut worden sind, um dem gezielten
Absturz eines großen Passagierflugzeuges standzuhalten. Bei allen
anderen deutschen AKW, also auch bei Gundremmingen B und C, muß davon
ausgegangen werden, dass terroristische Flugzeugangriffe zu Zerstörungen
an den Reaktorgebäuden und anschließend zu sehr hohen Freisetzungen
von Radioaktivität führen würden.
Diese brisanten
Ergebnisse wurden den verantwortlichen Länderministern mitgeteilt.
Eine Unterrichtung der Bevölkerung oder der Volksvertretungen (Landtage)
wurde untersagt.
Auf eine Anfrage
unserer Bürgerinitiative im Januar 2003 hatte die ILK geantwortet,
dass die Beratungen über die Terrorgefahren noch andauern würden.
Wir fordern die
verantwortlichen Minister/innen in Berlin Sigmar Gabriel, in München
Markus Söder, in Stuttgart Tanja Gönner und in Wiesbaden Silke Lautenschläger
auf, der Bevölkerung die Wahrheit über die Atomgefahren zu sagen und
uns zu schützen!