Schon
seit wenigstens 10 Tagen - Hüllrohrdefekt im Gundremminger Block B
Schon seit
wenigstens zehn Tagen weiß man im AKW Gundremmingen, daß ein Brennstab
eines Brennelementes des Blocks B einen Hüllrohrdefekt hat. Dies wurde
der Aufsichtsbehörde mitgeteilt. Aber wiedermal nicht den Medien und
den Bürgerinnen und Bürgern Nordschwabens. Den Nachbarn bleibt somit
erstmal unbeantwortet, wie der Vorfall bemerkt wurde, wie viel zusätzliche
radioaktive Emissionen hierdurch verursacht werden und wann der defekte
Brennstab ausgetauscht werden soll.
Zur Erinnerung:
Im November 2005 wurde ein ähnlicher Vorfall – auch im Block B - mit
„geplantem Winter-check up“ zu tarnen versucht.
Wenn ein Hüllrohr
defekt wird, entweichen die bei der Kernspaltung entstehenden radioaktiven
Gase in das Wasser des Hauptkreislaufes. Zum Teil werden sie wieder
aufgefangen und kontrolliert über den Schornstein in die Luft gelassen.
Dies muß so erfolgen, daß die Grenzwerte nicht überschritten werden.
Der schlanke über 100 Meter hohe Schornstein des AKW wird von den
AKW-Betreibern im Allgemeinen nicht erwähnt, da man vorgibt, das AKW
arbeite mit „geschlossenen Kreisläufen“.